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04.10.24 –
ich möchte ganz herzlich all jenen danken, die mir bei der Wahl zum Gemeinderat ihre Stimme gegeben haben. Ich freue mich sehr, bedanke mich herzlich für das Vertrauen und möchte in den kommenden fünf Jahren viel Energie in die zu bewältigenden Aufgaben stecken.
Neben den Themen Schule, Kita, Kinder und Jugendliche ist mir die Entwicklung einer starken Stadtgesellschaft wichtig. Und im Austausch mit den unterschiedlichsten Menschen, die sich in den Bereichen Kunst und Kultur stark machen, ist mir immer wieder klar geworden: Kunst und Kultur müssen für alle erlebbar sein. Dabei entsteht Austausch, Verständnis und Verbindung zwischen ganz unterschiedlichen Kulturen, Menschen und Bedürfnissen!
Leider haftet dem Thema Kultur immer noch etwas Abgehobenes an. Theater, Konzerte, Museen und Galerien sind etwas für die, die sonst keine Sorgen haben. Und leider wird auch bei der Verteilung von Geldern in Bund, Land, Kreis und Stadt zunächst Geld für die „wirklich wichtigen Dinge“ ausgegeben. Was übrig bleibt, kann man dann ja in Kultur investieren. Leider bleibt dabei oft viel zu wenig übrig. Und ich frage mich: Können wir uns das leisten?
Sollten wir nicht unseren Blickwinkel ändern und uns fragen: Wo steuert eine Gesellschaft hin, die kulturelle Einrichtungen kaputtspart? Die Live-Musik nur dann hören will, wenn es keinen Eintritt kostet? Die schon vorher weiß, dass das Museum eh langweilig ist? Vieles, was in Böblingen an Kunst und Kultur stattfindet, findet überhaupt nur statt, weil es Menschen gibt, die im Ehrenamt viele Stunden ihrer Freizeit in Proben, Auftritte, Auf- und Abbauarbeiten und die Bürokratie stecken.
Viele haben es sich trotzdem als Ziel gesteckt, Künstlerinnen und Künstlern angemessene Gagen zu bezahlen. Weil Ehrenamt ja aber nichts kostet, halten sich die Kommunen bei der Kulturförderung sehr zurück und argumentieren, dies sei eine freiwillige Leistung. Und wenn gefördert wird, dann reicht dieses Geld bei Weitem nicht, dabei ist die Förderung des kulturellen Lebens durch die Gemeinden in der Landesverfassung verankert. Kulturelle Einrichtungen sind so viel mehr als elitäre Räume für Wenige.
So kann sich ein starkes Netz bilden, welches auch in schwierigen Zeiten trägt und Menschen auffängt, die durch die Maschen zu rutschen drohen. Dazu gehört, dass kulturelle Einrichtungen aller Art ein Angebot bieten können, das jeden Menschen anspricht und ihn mit hineinholt in eine Gemeinschaft.
Dazu gehört ein barrierefreier Zugang! Und Barrieren können vielfältig sein! Es gilt, Barrieren für Menschen mit Bewegungseinschränkungen und anderen körperlichen oder geistigen Handicaps abzubauen, in Museen und Veranstaltungsräumen. Auch die Herkunft oder die Bildung kann eine Barriere sein, die es abzubauen gilt. Dafür braucht es Tatkraft, ein offenes Ohr, Menschen, die bereit sind, anzupacken, und eben auch immer wieder finanzielle Mittel! Ich bin der Meinung, dass wir es uns nicht länger leisten können, viel zu wenig in Kunst und Kultur zu investieren!
Anja Sklarski
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
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